Garret ist umgezogen in den hohen Norden…

Heute war der große Tag!

Garret ist in sein neues Zuhause zu Lena, ebenfalls Reittherapeutin, gezogen. Wir ließen ihn mit einem weinenden und einem lachenden Auge ziehen.

Weinend, weil ein Abschied nach 20 Jahren schon sehr schwerfällt und weil uns die Verantwortung, die wir mit dieser Entscheidung eigenmächtig gefällt haben ohne ihn einzubeziehen, sehr bewusst ist. Immerhin wurde er hier aus seiner Herde herausgerissen und von uns getrennt. Er muss sich in einem völlig neuen Umfeld zurechtfinden…

Aber da kommt das lachende Auge ins Spiel. Wir haben mit Lena den Traumplatz für ihn gefunden, Garret hat ein ‚Glückslos‘ gezogen!!! Er hat eine wunderbares neues Zuhause bekommen!!!

Aber der Reihe nach…

Seit ein paar Jahren ist Garret hier schon nicht mehr richtig ausgelastet. Anne kann ihn aufgrund ihrer Hüftprobleme nicht mehr reiten, eine mögliche Reitbeteiligung war nicht in Sicht. Garret fing an sich hier zu langweilen. Damit er sich hier nicht noch ‚krank steht‘, gingen wir auf die Suche nach einer Lösung. Eine neue Reitbeteiligung kam trotz Versuchs nicht zustande und somit kam die Option auf, dass er vielleicht doch umziehen könnte auf einen anderen Hof. Am besten auch noch mit Reittherapie, denn darin ist er fit. Ein Jahr lang haben wir die Info unter unseren KollegInnen gestreut, erst ohne Erfolg. Die, die ihn kannten und gerne hätten haben wollen, hatten dann doch keinen Platz frei und die, die Platz hatten, suchten eigentlich ein anderes Pony. Und dann im Dezember schrieb Lena, sie könnte es sich vorstellen. Gesagt, getan, im Januar kam sie zu Besuch um Garret richtig kennenzulernen. Sie kannte ihn ja nur aus ihrer Ausbildungszeit bei uns ein bisschen. Und was soll ich sagen, sie entschied sich nach einer kurzen Bedenkzeit für ihn. Dann hieß es warten. Erst war es der wochenlange Schnee, dann der Hänger, der noch über den TÜV musste und nun war es heute soweit.

Garret war noch nie alleine Hänger gefahren, bisher immer zu zweit. Und das war kein Problem. Aber nun sollte er ja alleine los. Schließlich ging er mit ein wenig Nachdruck von uns nach einer Stunde Zögern und einigen Raufs und Runter und mit ganz viel Bestechung von Lena doch auf den Hänger, zack, Klappe zu und Abfahrt. Die ganze Fahrt stand er vollkommen ruhig. Nur aussteigen wollte er wohl recht schnell. Aber gleich war da schon sein neuer Kumpel, ein Isiwallach im selben Alter und jetzt stehen sie schon zusammen, als würden sie sich schon ewig kennen. Bis hierher ist also alles prima gelaufen! Jetzt hoffen wir, dass er sich gut auf dem Hof und später in der gesamten Herde von Lena’s Ponies einlebt. Wir werden hier nochmal berichten, wie es weitergegangen ist. Jetzt wünschen wir allen Beteiligten erstmal ganz viel Freude miteinander und noch viele gemeinsame Jahre!!!

 

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