FYLGJA Praxis
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Psychotherapie-Verfahren


Anne Christoph bietet verschiedene psychotherapeutische Verfahren mit und ohne Pferd an für Einzelne, Paare oder Gruppen in Form von Selbsterfahrungswochenenden,  sowie Einzel- oder Paartherapien.

Aufgrund ihrer Zusatzausbildungen in Gestalttherapie (IHP Eschweiler), in Musiktherapie (Frauenbildungshaus Zülpich) und in Reittherapie ('Förderkreis für therapeutisches Reiten' e.V.) und ihrer mehrjährigen Berufserfahrungen im klinischen Bereich kann sie sich individuell auf ihre KlientInnen einstellen und die verschiedenen Methoden bei Bedarf in die Psychotherapie einfliessen lassen.

Portrait Anne Christoph

Anne Christoph
Psychotherapeutische Heilpraktikerin,
Musiktherapeutin, Gestalttherapeutin (BVPPT),
Reittherapeutin HPR (FöKr)





  • Methoden der Gestalttherapie (Hot Seat, Awareness-Übungen)
  • Schwerpunkt ist ein lösungsorientiertes Arbeiten im Hier und Jetzt
  • Arbeit mit kreativen Elementen ( Musik, Malen, Schreiben ) 
  • auch der begleitende Einsatz der Pferde ist bei Bedarf möglich (s. unten)


Zielgruppen: Menschen in Lebenskrisen, Menschen mit Beziehungsproblemen und                             Menschen, die ihr Leben grundsätzlich verändern möchten.

Besondere Zielgruppen : Menschen mit schweren Krankheiten (zB. Krebs), Menschen                                        mit Körperbehinderung, Eltern behinderter Kinder, Eltern                                         von Pflege-/Adoptivkindern, Menschen in Trauersituationen.

Psychotherapie ist für mich...
gleichbedeutend mit Wachstum und Entwicklung und so verstehe ich auch meine Arbeit als Förderung von Wachstum und Entwicklung meiner KlientInnen. Dazu biete ich einen verlässlichen, geschützten Rahmen mit und ohne Unterstützung durch die Pferde.


Was ist Gestalttherapie ?

Fritz Perls entwickelte in den fünfziger Jahren gemeinsam mit seiner Frau Laura Perls und Paul Goodman dieses Psychotherapieverfahren, das inzwischen der Gruppe der humanistischen Psychotherapieverfahren, wie zB. TZI, Psychodrama und Bioenergetik zugerechnet wird. Gemeinsam mit seiner Frau war Fritz Perls bis dato als Psychoanalytiker tätig und suchte eine neue Methode, die sowohl die Bewußtheit im Hier und Jetzt, als auch Körperlichkeit, Lebensfreude und kreative Kompetenz fördern und die mehr ressourcen- und lösungsorientiert als krankheits- und leistungsorientiert arbeiten sollte.
Schon in der Gestaltpsychologie gab es in den dreißiger Jahren bestimmte Grund- sätze, die noch heute auch in der Gestalttherapie wichtig sind. Dazu gehört das Prinzip der Ganzheitlichkeit, das Figur-Hintergrund-Prinzip und die Tendenz zur Bildung guter Gestalten (damit ist die gesunde Fähigkeit jedes Menschen zur Konfliktlösung gemeint).
Nach Perls trägt jeder Mensch unvollendete 'Gestalten' aus seinem bisherigen Leben mit sich, aber ebenso auch die Fähigkeit sie zu bewältigen. In bestimmten Konflikt- situationen nun tauchen diese unvollendeten Gestalten wieder auf, drängen an die Obefläche und wollen vollendet werden, bevor sich der Mensch dem aktuellen Geschehen zuwenden kann. Häufig sind sie auch miteinander verwoben. Deshalb wandte sich Fritz Perls auch damals von der Psychoanalyse ab, weil er der Überzeugung war, dass man in der Psychotherapie im 'Hier und Jetzt' ansetzen sollte. Ältere, frühere bis heute ungelöste Konflikte ('unvollendete Gestalten') kommen von alleine ins 'Hier und Jetzt' und können dann aktuell bearbeitet werden.
An diesem Prinzip halten auch die heutigen GestalttherapeutInnen noch fest und setzen daher immer im 'Hier und Jetzt' ganz konkret bei aktuellen Alltagskonflik- ten an. Wenn sich dahinter (Figur-Hintergrund) ein älterer Konflikt zeigt und an die Oberfläche drängt, kann er ebenfalls bearbeitet werden.
Eine der bewährtesten und bekanntesten Methoden in der Gestalttherapie ist das Hot-Seat-Verfahren, bei dem die einzelnen inneren Anteile/Personen eines Konfliktes miteinander in die aktive Auseinandersetzung gehen und einen gemein- samen Weg der Verständigung suchen. Der/die GestalttherapeutIn arbeitet mit Imagination und inneren Bildern des/der KlientIn und bezieht auch seine/ihre Träume in die Therapie mit ein.

Wer mehr über die Gestalttherapie erfahren möchte...    Gestalttherapie




Psychotherapie mit Pferden

Entspannung auf dem Pferd Begegnung mit dem Pferd

"Das Pferd ist Dein Spiegel. Es schmeichelt Dir nie. Es spiegelt Dein
Temperament. Es spiegelt auch seine Schwankungen. Dein Pferd weiß
um Dich : es weiß, ob Du gut geschlafen hast zur Nacht, ob Du zerstreut
oder gesammelt, ob Du fröhlich oder traurig, ob Du vertrauend oder
in Zweifeln bist."   R.Binding, 1927


Das Pferd wurde von jeher in vielen Kulturen als Spiegel der Seele gesehen. Es übt eine besondere Anziehungskraft auf die Menschen aus, regt ausserordentlich deren Phantasie an und vermittelt gleichzeitig eine besondere Bodenständigkeit. Pferde sind Herdentiere und reagieren im Umgang miteinander und mit dem Menschen immer direkt, eindeutig und offen. Sie fordern als Herdentier den Menschen auf, Stellung zu beziehen und sich zu bekennen, damit das Pferd seine Position beziehen kann. Ändert sich der Mensch, ändert sich auch sofort seine Beziehung zum Pferd, denn das Pferd verhält sich immer prozeßorientiert. Zudem handelt es stets absichtslos. Seine Interessen sind lediglich Wohlbefinden, Sicherheit und Klarheit. Es will niemanden belehren, kränken, abwerten oder mit ihm konkurrieren.

Über den Kontakt zu den Pferden kann der Mensch wieder den Kontakt zu sich selbst zu finden, sich wahrhaftig spüren und vielleicht im Kontakt mit den Pferden ganz neue Seiten an sich entdecken...

Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen und Gruppen. 

Es gibt die Möglichkeit, an Selbsterfahrungswochenenden zu bestimmten Themen teilzunehmen und/oder nach einem ausführlichen persönlichen Vorgespräch eine Einzeltherapie bei mir zu beginnen.


Die einzelnen Kursthemen und Termine entnehmen Sie bitte dem 
 Jahresprogramm 2010/2011


                               Iva rennt...        Maymis auf der Weide                               

"Menschen, die in Kommunikation mit Pferden getreten sind, betrachten das ganze Leben völlig anders. Ich denke, sie verstehen das Leben besser."

                                                                                             Bob Douglas, 1997



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